Der Hund Marie

07 11 2005 Music!
Nein, es handelt sich nicht um einen weiteren Hund, sondern eigentlich um den anderen Part, Max Schröder, der zusammen mit Olli Schulz die Band "
Das Knust war ausverkauft und wir alle waren voller Vorfreude, nachdem ich die Band ja bereits als Vorgruppe bei den Weakerthans und letzlich beim Hurricane Festival, aber leider immer nur viel zu kurz, erleben durfte.
', WIDTH, 1, HEIGHT, 1);" onMouseOut="return nd();" >Olli Schulz und der Hund Marie" prägt. Genauer gesagt beschloß Olli 2001 seine Songs zusammen mit Max und Produzent Swen Meyer aufzunehmen und gründete so "Olli Schulz & der Hund Marie".

Nachdem Olli Schulz vor einigen Monaten also sein zweites Solo Album „Das beige Album“ veröffentlicht hat, schien es für ihn an der Zeit eine Solo Tour zu starten - gesagt, getan: Begonnen hat alles am 01.09. in Potsdam - und so kam es, dass ich ihn mit eigenen Augen ein weiteres mal, diesmal im Hamburger Knust, am 1.11 zu Gesicht bekam - immerhin war die Karte ein Geschenk von Nina. :-)
Das Knust war ausverkauft und wir alle waren voller Vorfreude, nachdem ich die Band ja bereits als Vorgruppe bei den Weakerthans und letzlich beim Hurricane Festival, aber leider immer nur viel zu kurz, erleben durfte.
Statt selbst eine Vorband zu haben, zeigte Olli Schulz seinen selbstgedrehten Film über den wohl eher ironisch gemeinten Auftritt auf dem größten Country Festival in Hamburg Horn. All das war sicher eine gute Einstimmung auf das Folgende, doch so richtig mitlachen konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Dann kam noch eine kurze Durchsage von Olli, dass seine Eltern das erste mal mit im Saal sind und deswegen Lieder wie "Nimm mein Mixtape, Babe" heute mal ausfallen müssen. Doch dann ging es auch recht flott los.
Nach jedem Lied dachte ich mir, wie geil die eigentlich sind - live sind die eben doch noch am besten. Alleine deswegen, weil Olli von Haus aus ja eher dazu neigt, mehr Entertainer als nur Musiker zu sein.
So fängt er mitten in einem Lied an, Ankedoten und abgefahrene Geschichten aus dem Leben zu erzählen, sei es nun eine Story übers Tracy Chapman Konzert oder sein Trauma mit einer Freddy Krüger Puppe durch Hamburg mit dem Bus zu fahren. Doch bevor man sich auf diese Geschichten einlassen kann, singt er auch schon plötzlich wieder weiter... klasse. :-)
Alles zusammen also zwar eine komische Mischung, die aber gut umgesetzt wird.

So kommt es, dass es die ganze Zeit zwischen Quatsch und Ernst wankt. Ob Lieder über den „Mensch der Woche (Human of the week)“ oder traurige Sachen wie „ Weil die Zeit sich so beeilt“.

„Der Moment“ vom ersten Album „Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine“ oder auch „Unten mit dem King“ sind wohl seine großen Klassiker, doch auch die neuen Songs wie "Bettmensch" oder "Klappskalli" sind höchst hitverdächtig.

Wie wohl auf jedem seiner Konzerte verteilte er zum Ende hin und nach 3 Zugaben Blumen im Publikum und so zwischen Lachen und Nachdenken, Leben, Lieben und Gedanken baumeln lassen, verabschiedet man sich von Olli Schulz - man muss ihn einfach erlebt haben.






Diskografie:
Der Moment (Single 2003)
Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine (Album 2003)
Unten mit dem King (EP 2004)
Und dann schlägt dein Herz (Single 2003)
Das beige Album (Album 2005)

Tell me why, I Don't Like Monday

07 11 2005 My hope, my life, my everything
"Montag Morgen, heute mache ich es mal so richtig gut." ... dachte ich mir, als ich um 7:35 Uhr aus dem Bett gefallen bin. Ich trotze der Müdigkeit, der Kälte und der Dunkelheit - und fange sogar früher an als sonst - wer so denkt, wird nicht enttäuscht.
Also, aufgestanden, ab ins Bad, kurz was gefrühstückt, paar Blogs gelesen, im Irc eingeloggt und los. Zur S-Bahn geschlurft - die erste Ernüchterung und Präsenz der Realität: Zug fällt aus. Bitte warten.

Sternschanze - die U3 fährt vor meiner Nase davon. Das ist jetzt aber nicht so geil..
Nunja, iPod raus - Akku leer - ich hätte zumindest "I don't like Monday" von den Boomtown Rats gehört - das fiel aus.

Alsterdorf - die Linie 23 sehe ich gerade noch davonfahren. Egal.
20 Minuten kommt kein Bus.
Mittlerweile teilen den aufsteigenden Unmut weitere 40 Leute neben mir.
Ah, der Bus.
Huch, zu voll.
Egal - trotzdem rein.
Stau - Baustelle. Wir passieren die Alsterkrug Chaussee - ich schaue auf eine Uhr an der Straße - 9:00 Uhr.
Bin ich wirklich über eine Stunde schon unterwegs?
Bin ich etwa noch später dran als sonst, wenn ich eine halbe Stunde später losfahre?

Die ernüchternde Antwortet gebe ich mir selbst: Ja.

Doch dann, dann der erste Kaffee. Die ersten Witze mit den Kollegen und auf einmal ist der Montag schon fast wie ein Freitag.
Der Wille war da, und morgen fahren die Bahnen und Busse eben für mich, statt davon.