Fast 4 Wochen kein Internet, Junge Junge. Aber ich hatte es mir selbst auferlegt - immerhin sitze ich beruflich schon als Bitschubser vor der Kiste und privat eben auch. Als die Jungs in Hollywood in einem Internet-Cafè die Fussball-Ergebnisse nachschauen wollten (glaubt ja nicht, dass die Amis sich für den Worldcup interessieren [kein Wunder bei der Leistung]) habe ich gar wie ein Junkie auf Entzug mit dem Rücken zum PC gesessen (der kalte Schweiß blieb allerdings aus).
Was wollte ich eigentlich erzählen... ich bin so
unkonzentriert. Ja richtig. Der Jetlag.

Nachdem wir auf dem Flug nach Paris fast durchgeschlafen hatten und ich mich siegesicher im Kampf gegen den Jetlag fühlte, kam die gestrige Nacht als Racheengel meines Hochmutes: ich lag von 0:30 Uhr bis 4:30 Uhr wach herum und versuchte
Bierdosen Schäfchen zu zählen. Sehr zum Leid von
Nina im Übrigen. (
Der es in 3 Wochen genauso ergehen wird, wenn sie aus NYC zurück ist hehe).
Wie auch immer, mit rot unterlaufenen Augen werd ich zur Arbeit gehen und vielleicht sogar wie immer aussehen. Alles hat eben seinen Preis. Und überhaupt - was macht man gegen Jetlag? Sich besaufen oder einfach nicht dem Drang nach Schlaf am Tage nachgeben? Hm. Eigentlich gut, dass ich schon gleich wieder zur Arbeit muss, sonst würde ich noch auf dumme Gedanken kommen...
Achja nun fällt mir auch wieder ein, was ich schreiben wollte - ich bin ein wahnsinniger Gewöhnungsmensch. Wenn etwas nach 2-3 Wochen Eingewöhnung nicht so funktioniert oder aussieht wie vorher bin ich aufgeschmissen. Das zeigte sich nicht zu letzt an meinem s
onst exzellenten Fahrstil. An roten Ampeln, Parkplätzen, an Tankstellen - wo man eben stehen bleiben muss, würge ich den Wagen ab - Grund: der Camper hatte Automatik, mein Golf nicht. Vielleicht ist es aber auch mein Jetlag... (eigentlich gute Ausrede, nur wird sie nicht mehr lange ziehen)
Übrigens, für alle Demo-Fans - die Scene.Org Awards sind durch und
hier gibts die Results der Creme de la Creme 2005.
PS: Bilder und Fahrtberichte gibt's frühestens in 2 Wochen, how sad a fate!
Geschrieben von Jörn Priebe
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