Feb 20
Ich wollte ja schon längst über dieses Event gebloggt haben, aber ich war einfach zu faul hatte einfach keine Zeit. Also. Meine Mutter hatte im Januar Geburtstag, und da sie gerne klassische Musik hört, lag es nahe ein Geschenk in dieser Richtung zu organisieren.

Nach längerem Grübeln hatte ich da auch eine Idee:
fast immer wenn ich mit dem Rad in die City fahre, passiere ich die Hamburger Musikhalle - die sogenannte Laeiszhalle. Jedesmal bin ich dabei von dessen imposanter Fassade beeindruckt, doch nie bot sich für mich mal eine Gelegenheit, dort ein Konzert zu besuchen, um die Halle auch mal von Innen zu sehen.
Diesen Umstand konnte ich doch nun geschickt aus der Welt räumen und so verschenkte ich ganz selbstlos und aufopfernd zwei Karten für das NDR Sinfonieorchester am vorvergagenem Sonntag.

Ich war gespannt, denn noch nie habe ich ein klassisches Konzert live erlebt - wird es womöglich langweilig werden?

Es begann mitten in der Nacht um 11:00 Uhr und beim Betreten der Halle war mir klar, dass das Innere des Gebäudes mindestens genauso gewaltig wie dessen Äußeres ist.
Nun ging es also los. Der Dirigent hieß Christoph Eschenbach. Gespielt wurden drei Orchesterstücke, dabei drei Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg, die Sinfonie Nr. 40 in g-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart und eine Lyrische Sinfonie von Alexander von Zemlinsky (Melanie Diener, Sopran Matthias Goerne, Bariton).

Es war überwältigend - der Klang, die Atmosphäre, die sagenhafte Verausgabung von Eschenbach. Erst später las ich über seinen beeindruckenden Lebenslauf als Dirigent und Leiter des NDR Sinfonieorchester, Orchestre de Paris oder Philadelphia Orchestra.

Das Geschenk war also gelungen, mein Interesse an der Musik dieser Richtung nur umso mehr geweckt und endlich weiß ich auch, wie die Laeiszhalle von innen aussieht. Wie sagt man so schön - eine Win-Win-Situation! :-)

Geschrieben von Jörn Priebe

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Feb 17

Geschrieben von Jörn Priebe

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Feb 12


Geschrieben von Jörn Priebe

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Feb 8
Gestern Abend war ich bei einem Abendseminar der Firma oose hier in Hamburg. Das Thema des Abends hieß diesmal "Konfliktmanagement in Softwareprojekten". Die meisten Besucher erschienen mir dabei (wie nicht anders zu erwarten) aus dem Lager der Entwicklern zu kommen und genossen sichtlich, wie ihnen Uwe Vigenschow mit seinen Alltagsbeispielen aus deren Herzen sprach - auch aus meinem.

Denn egal ob in großen oder kleinen Software-Projekten - jeder gerät früher oder später in eine gewisse Konfliktsituation mit einer anderen Partei. Das mögen entweder der interne oder externe Kunde sein, eine andere Abteilung, Fachbereichsmitarbeiter, Projektleiter oder sogar ein Kollege. Jeder hat eine andere Erwartung an ein Projekt und den anderen und nicht zuletzt ist häufig eine geringe Wertschätzung des Gegenüber die Ursache eines Konflikts.

Der Softwareentwickler wird als arrogantes Arschloch empfunden, wenn dieser cool nur den Kopf darüber schüttelt, was sich die Fachabteilung da wieder ausgedacht hat. Jeder denkt vom anderen: Der hat ja keine Ahnung.

Es war sehr interessant zu lernen, wie Konflikte früh erkannt werden können und was überaupt ein Konflikt ist. Und so gab uns Uwe Vigenschow dann noch eines mit auf den Nachhauseweg: Ändern kann man nur eine Person, sich selbst.

Bis zum nächsten mal!

Geschrieben von Jörn Priebe

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