Wenn Du folgendes Bild Dir anschaust - in welche Richtung dreht sich die Tänzerin?
Wenn sie sich im Uhrzeigersinn dreht, dann benutzt Du die RECHT HÄLFTE - sonst genau andersherum.
Statistisch gesehen sehen die meisten Menschen die Tänzerin gegen den Uhrzeigersinn sich drehen - mit etwas Konzentration gelingt es aber auch, sie andersherum sich drehen zu sehen.
(Ich sehe sie übrigens im Uhrzeigersinn sich drehen.)
Was heißt das nun?
LEFT BRAIN FUNCTIONS uses logic detail oriented facts rule words and language present and past math and science can comprehend knowing acknowledges order/pattern perception knows object name reality based forms strategies practical safe
RIGHT BRAIN FUNCTIONS uses feeling "big picture" oriented imagination rules symbols and images present and future philosophy & religion can "get it" (i.e. meaning) believes appreciates spatial perception knows object function fantasy based presents possibilities impetuous risk taking
Kennt Ihr diese Leute, die beim Erzählen ständig Füllwörter wie "Äh" und "Öh" oder "Halt" verwenden? Der Herr Stoiber macht das ja gerne mal und das regt mich derweilen ziemlich auf. Gerade bei Politikern, deren "Werkzeug" schließlich das freie Sprechen ist, finde ich diese furchtbare Angewohnheit sehr nervraubend. Nun habe ich mich gefragt, warum Menschen das überhaupt machen und bekam eine Antwort!
Diese "Füllwörter" werden von Sprachwissenschaftlern nämlich Diskurspartikel genannt und dienen als eine Art Verschnaufs- und Vorbereitungspause im Gehirn, wenn viele Wörter über die Lippen kommen sollen.
Der normale Mensch bringt locker über 300 Wörter in der Minute über die Lippen - gerade wenn viele Sätze frei vorgetragen werden sollen, stehen dem Gehirn 1-2/10 Sekunden zum Vorbereiten der Satzstellung, Grammatik und Betonung zur Verfügung.
Je nach Mensch kann das gerne mal länger dauern und ein Füllwort hilft jetzt dabei den Redefluß zu erhalten, es wird Zeit gewonnen, den Satz richtig zu formulieren und zu Ende zu bringen. Zudem verhindert ein gezieltes "Ähm" aber auch, dass in diesen "Verschnaufpausen" jemand anderes das Wort an sich reißt.
Ganz praktisch eigentlich, aber dennoch eine Angewohnheit, die ziemlich nerven kann. Training und jemanden, der einen auf solche Dinge aufmerksam macht, können da sicher Wunder bewirken. Denn mal Hand auf's Herz - wer will schon gerne nach einem Mixtape von Edmund Stoiber und Boris Becker klingen?