Die Geschichte meines Zehs

19 02 2008 My hope, my life, my everything


Letzte Woche irgendwann. Im Bett. Mein rechter Fuß liegt auf dem linken. So als würde ich entspannt auf einem Sonnenstuhl liegen. Doch ich bin im Halbschlaf - kurz vorm Einschlafen.

Irgendwas ist anders, denke ich.

Es ist gerade so, als würde an der Ferse meines rechten Fußes, ein fremder, gar dritter Fuß kratzen. Ich mache das Licht an - schaue nach. Nichts. Zwei Füße - alles gut. Ich schlafe ein. Mit zwei Füßen.

Gestern Abend dann wieder. Diesmal liege ich auf der Couch und spiele Mario Galaxy. Verdammt, was ist unten an meinem Fuß? Ich drücke auf Pause und ertaste meinen linken Fuß. Über dem zweiten kleinen Zeh von links fühlt es sich taub an. Ich kenne das Gefühl vom Zahnarzt, wenn ich eine Betäubung bekomme und die Wange sich wie eine Fremde anfühlt. Nur ist das jetzt mein Zeh und ich bin nicht beim Zahnarzt.

Ich nehme mir eine Nadel und steche also in diesen blöden Zeh.

Ein leichtes Zwicken - aber längst harmloser als bei den anderen neun Zehen. An der Spitze ist Gefühl, an der Unterseite ebenso. Nur oben - da eben nicht.

Nerv eingeklemmt? Denkt mein Zeh noch, er wäre in einem Skistiefel? Warum mir ein Zeh aus der Reihe tanzt - ich werde es herausfinden...

...beschließe ich, und mache einen Termin bei Arzt.

Frühstück

05 02 2008 My hope, my life, my everything

Es war mal wieder eines dieser schwierigen Entscheidungen, die man(n) irgendwann treffen muss. Heute morgen raus aus dem warmen Bett und auf dem Weg zur Küche sich mit der Frage konfrontiert gesehen: warum kann man eigentlich nicht unter der Dusche frühstücken?

Das wäre warm! Das würde Zeit sparen! Und es würde mir mein schlechtes Gewissen etwas abnehmen, was mein Marathon-Duschen der letzten Zeit in mir hervorruft.

Das Leben ist hart und ich freue mich auf den Sommer.



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