Jun 12




Geschrieben von Jörn Priebe

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Jun 11

Ökostrom. Ökostrom ist an sich doch eine tolle Sache und ich stehe voll dahinter, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, weil auch ich damit aktiv meinen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.

Vertrauen. Vertrauen ist ja an sich auch eine tolle Sache. Wenn ein Ökostromanbieter behauptet, er würde mir Ökostrom anbieten, dann glaube ich das - denn sonst würde er ja Atom-Kohle-Ökostrom-Anbieter heißen.

Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick sieht diese Grenzen allerdings nicht so genau. Denn Lichtblick hat unter anderem einfach Kohle- und Atomstrom als Ökostrom angeboten. So ähnlich wie mit dem Gammelfleisch - neues Etikett ran, fertig. Nur dass der Verbraucher davon nichts merkt.


Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick liefert entgegen der eigenen Werbung auch Atom- und Kohlestrom an seine Kunden. Lichtblick habe auf Nachfrage eingeräumt, Strom am Spotmarkt an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) einzukaufen, berichtet die «Financial Times Deutschland».

Lichtblick hat nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Kunden und erreicht einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro. Nach Darstellung des Unternehmens kann der Zukauf «nicht in "grüner" Qualität erfolgen». 2007 habe Lichtblick 1,53 Prozent des Stroms an der EEX gehandelt. Die konkreten Mengen wollte Lichtblick der Zeitung nicht bestätigen. Die EEX hat den Stromanbieter dem Bericht zufolge aufgefordert, die Hintergründe der Geschäfte offenzulegen. Der Versorger lehne dies jedoch ab und habe deshalb Klage eingereicht.


(Quelle: FTD und yahoo)

Geschrieben von Jörn Priebe

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Jun 10

Auf eine Standard-CD passen exakt 74 Minuten Spielzeit. Zugegeben ein recht krummer Wert und tatsächlich gibt es dafür eine Begründung:


Nach einigen Differenzen schlug Sony vor, dass die neue CD zumindest Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie in voller Länge erfassen sollte. Dieser Vorschlag hing mit Sonys damaligem Vizepräsidenten Norio Ohga zusammen, der ein ausgebildeter Opernsänger war und sich schon immer wünschte, Beethovens Neunte ohne störendes Wechseln des Tonträgers hören zu können. Ohgas Lieblingsversion, dirigiert von Herbert von Karajan, dauert 66 Minuten, die Techniker hielten sich an die damals längste zur Verfügung stehende Version von Wilhelm Furtwängler. Die Aufnahme aus dem Jahre 1951 dauert exakt 74 Minuten. 74 Minuten bedeuteten 12 cm Durchmesser des optischen Datenträgers. Die Entwickler von Philips reagierten mit Skepsis, da eine so große Scheibe nicht in die Anzugtaschen passen würde. Daraufhin maßen Sony-Entwickler Anzüge aus aller Welt aus, mit dem Ergebnis, dass für 12 cm überall Platz ist. Damit hatte Beethoven einen neuen Standard festgelegt.


(Quelle: Wikipedia)

Update: Inspiriert via

Geschrieben von Jörn Priebe

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Jun 4

FriendFeed, Twitter, Flickr, photobucket, del.icio.us, Plurk, Blog-Feeds, Last.FM ... meine Güte, hört das denn gar nicht auf?

Irgendwie kann man spüren, wie fast täglich irgendwelche Startups in dieser sich rasend entwickelnden Web2.0 Welt versuchen, neue Richtungen zu definieren, weil sie wissen - nur wenige können am Ende gewinnen.

Plurk ist doch irgendwie nur ein grafisch aufgemotztes Twitter - schmeiße ich dafür jetzt mein Twitter über Bord? Lasse ich beides parallel laufen? Nein.

Oder das unfassbar gehypte FriendFeed versucht irgendwie als LifeStreaming-Dienst den ganzen Kram in eine Wurst zu aggregieren. Interessant, aber ich bezweifle, dass ich das irgendwie brauche.

Allerdings, bei Twitter habe ich anfangs nur den Kopf geschüttelt und mich gefragt, was so ein Web2.0-SMS-SocialNetwork Kram denn bringen soll. Und jetzt gehört das schon fast zu meinem Web-Alltag. Denn spätestens wenn ich weiß, wo und wie in Hamburg überall das Gewitter sein Unwesen treibt, ohne aus dem Fenster schauen zu müssen, dann weiß ich: ich bin voll drin im Treiben der Twitter-Welt.

Die Frage ist nur, ob es irgendwann einmal die eierlegende Web2.0-Wollmilchsau geben wird - und vor allem, ob die Leute sowas wollen.

Spannend ist es - nur nerven langsam die vielen Mails der Kategorie "XXX is now following you!" :-)

Geschrieben von Jörn Priebe

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