Mai 20

Hin und wieder wird mir ja nachgesagt, dass ich zu wenig Persönliches blogge. Um dieser Kritik entgegenzuwirken, sei heute die Geschichte meines Kiefers an der Reihe.

Heute war ich bei meiner Zahnärztin, um mich einer Routineuntersuchung zu unterziehen. Auf dem Zahnarztstuhl liegend, überlegte ich mir, ob es klug wäre, nach dem Wohlbefinden meiner unteren, verbliebenen Weißheitszähne zu fragen. Nicht dass ich die Frau mit dem Bohrer noch auf dumme Gedanken bringe...

Nönö! Es sei alles in Ordnung, wurde mir versichert, doch wenn ich es möchte, könnte man durchaus ein Röntgenbild des Kiefers (OPG) machen, um zu schauen, wie risikobehaftet eine Entfernung dieser sei.

Nun ja, die beiden Weisen sind allem Anschein nach in einem großen Nervenkanal verwurzelt, sagte mir die Ärztin mit einer skeptischen Miene. Aber es ist natürlich ganz und gar meine Entscheidung, ob ich mich einer Operation unterziehen möchte.

Ich habe nun das Röntgenbild und eine Überweisung zu einem Kieferchirurgen mit auf den Weg bekommen und frage mich gerade, ob ich denn wirklich so lebensmüde bin, mich freiwillig und im Grunde ohne wirkliches Leiden, einer Operation zu unterziehen... nein, ich denke nicht.

Dennoch, hier zur allgemeinen Erheiterung mein Kiefer:

Geschrieben von Jörn Priebe

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Mai 14

Der Mensch von heute besitzt ja im Grunde schon alles nötige. Daher ist es nur logisch, dass es immer mehr Online-Shops gibt, die Dinge verkaufen, die sich von dem Üblichen etwas absetzen oder Dir Dinge anbieten, die Du gar nicht brauchst.

UncommonGoods ist eines dieser Läden. Die Fußmatten gefallen mir auf jeden Fall. :-)

15010 med

16678 med
16842 sm

(irgendwie gefunden über Raketentim)

Geschrieben von Jörn Priebe

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Apr 30

Als jugendlicher Kerl habe ich einmal einen Artikel über Forscher gelesen, die den ganzen lieben Tag darüber grübeln, wie man alles (und ich meine wirklich ALLES) auf einen kleinsten Nenner, den kleinsten logischen Baustein reduzieren kann. Eine Lehre, die sich also damit beschäftigt, ein (komplexes) System durch seine Elemente vollständig zu bestimmen.

Fortan habe ich daran geglaubt, dass irgendwie jede Idee und jeder Sachverhalt, jedes System auf eine kleinstmögliche Idee zurückzuführen und damit auch zu beschreiben ist. Die Phänomene des Universum - alles könnte mit dieser Basisformel erklärt werden.

Tatsächlich hat die Wissenschaft aber noch nicht alle komplexen Phänomene durch Reduktion auf einfachere Dinge erklärt. Die "Reduktion auf Einfachheit" (heißt übrigens auch Reduktionismus) stößt sogar oft auf Probleme.

Und genau das habe ich auch gester gedacht, nachdem mir die Ehre zuteil wurde, dem ISO Audit unserer Firma beizuwohnen.

Geschrieben von Jörn Priebe

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Feb 19


Letzte Woche irgendwann. Im Bett. Mein rechter Fuß liegt auf dem linken. So als würde ich entspannt auf einem Sonnenstuhl liegen. Doch ich bin im Halbschlaf - kurz vorm Einschlafen.

Irgendwas ist anders, denke ich.

Es ist gerade so, als würde an der Ferse meines rechten Fußes, ein fremder, gar dritter Fuß kratzen. Ich mache das Licht an - schaue nach. Nichts. Zwei Füße - alles gut. Ich schlafe ein. Mit zwei Füßen.

Gestern Abend dann wieder. Diesmal liege ich auf der Couch und spiele Mario Galaxy. Verdammt, was ist unten an meinem Fuß? Ich drücke auf Pause und ertaste meinen linken Fuß. Über dem zweiten kleinen Zeh von links fühlt es sich taub an. Ich kenne das Gefühl vom Zahnarzt, wenn ich eine Betäubung bekomme und die Wange sich wie eine Fremde anfühlt. Nur ist das jetzt mein Zeh und ich bin nicht beim Zahnarzt.

Ich nehme mir eine Nadel und steche also in diesen blöden Zeh.

Ein leichtes Zwicken - aber längst harmloser als bei den anderen neun Zehen. An der Spitze ist Gefühl, an der Unterseite ebenso. Nur oben - da eben nicht.

Nerv eingeklemmt? Denkt mein Zeh noch, er wäre in einem Skistiefel? Warum mir ein Zeh aus der Reihe tanzt - ich werde es herausfinden...

...beschließe ich, und mache einen Termin bei Arzt.

Geschrieben von Jörn Priebe

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