Ich wollte ja schon längst über dieses Event gebloggt haben, aber ich
war einfach zu faul hatte einfach keine Zeit. Also. Meine Mutter hatte im Januar Geburtstag, und da sie gerne klassische Musik hört, lag es nahe ein Geschenk in dieser Richtung zu organisieren.
Nach längerem Grübeln hatte ich da auch eine Idee:
fast immer wenn ich mit dem Rad in die City fahre, passiere ich die Hamburger Musikhalle - die

sogenannte
Laeiszhalle. Jedesmal bin ich dabei von dessen imposanter Fassade beeindruckt, doch nie bot sich für mich mal eine Gelegenheit, dort ein Konzert zu besuchen, um die Halle auch mal von Innen zu sehen.
Diesen Umstand konnte ich doch nun geschickt aus der Welt räumen und so verschenkte ich
ganz selbstlos und aufopfernd zwei Karten für das
NDR Sinfonieorchester am vorvergagenem Sonntag.
Ich war gespannt, denn noch nie habe ich ein klassisches Konzert live erlebt - wird es womöglich langweilig werden?
Es begann
mitten in der Nacht um 11:00 Uhr und beim Betreten der Halle war mir klar, dass das Innere des Gebäudes mindestens genauso gewaltig wie dessen Äußeres ist.

Nun ging es also los. Der Dirigent hieß
Christoph Eschenbach. Gespielt wurden drei Orchesterstücke, dabei drei Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg, die Sinfonie Nr. 40 in g-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart und eine Lyrische Sinfonie von
Alexander von Zemlinsky (Melanie Diener, Sopran Matthias Goerne, Bariton).
Es war überwältigend - der Klang, die Atmosphäre, die sagenhafte Verausgabung von Eschenbach. Erst später las ich über seinen
beeindruckenden Lebenslauf als Dirigent und Leiter des
NDR Sinfonieorchester,
Orchestre de Paris oder
Philadelphia Orchestra.
Das Geschenk war also gelungen, mein Interesse an der Musik dieser Richtung nur umso mehr geweckt und endlich weiß ich auch, wie die Laeiszhalle von innen aussieht. Wie sagt man so schön - eine
Win-Win-Situation!
