The Simpsons Mania

29 07 2007 Cineastik
Ja, der neue Simpsons Film ist genial. Und den Erfolg der gelben Figuren machen sich natürlich auch eine Reihe anderer Leute zu Nutzen. Unter anderem der britische Sender Channel 4, der die Simpsons Produzenten eigens für einen Werbespot der besonderen Art engagiert hat. Werbung muss eben nicht immer doof sein, oder? Ich tippe, dass Pro7 folgen wird.

Update:



Eternal Sunshine of the Spotless Mind

15 07 2007 Cineastik
Notiz an mich selbst: den besten Film aller Zeiten zum 152. mal wieder anschauen. Jim Carrey und Kate Winslet at their best.

"Random thoughts for Valentine's day, 2004. Today is a holiday invented by greeting card companies to make people feel like crap."




Babel

06 02 2007 Cineastik
Zu meinen großen Leidenschaften zählen Filme. Filme jeder Art. Dabei schreite ich mit meinem Geschmack nicht selten auf einem Pfad der für andere nur schwer nachzuvollziehen ist.
Denn wer kann schon von sich behaupten, dass Filme wie "Ein Zombie hing am Glockenseil" oder "Das Haus an der Friedhofsmauer" mit zu seinen Lieblingsfilmen zählen?
Diese Aussage für sich betrachtet erweckt jetzt natürlich einen falschen Eindruck, denn auf der einen Seite faszinieren mich zwar ulkige Zombie-Filme, auf der anderen Seite aber auch Tiefsinnige - keine Frage.

Nachdem ich nun die vielen Vorschußlorbeeren des Streifens "Babel" gelesen hatte, bemühte ich mich bewußt ohne Vorurteile den Film anzuschauen. Denn nicht selten waren doch diese hoch gepriesenen Filme am Ende dann doch nur eine große Enttäuschung. Und auch wie in diesem Fall garantieren große Schauspieler wie Brad Pitt und Cate Blanchett nicht unbedingt für ein kurzweiliges Filmvergnügen.

Komme ich also zu dem Film, dessen Titel an sich ja eher unspektakulär erscheint. Aber eines vorweg: alles was zunächst als nichts Großes erscheint, enttarnt sich später als genau das Gegenteil.

Es handelt sich bei "Babel" um einen Episoden-Film, welcher drei Handlungen - verstreut auf der ganzen Welt - mit viel Ruhe und schönen Bildern erzählt und erst zum Ende hin den Zuschauer die Gemeinsamkeiten erkennen läßt.
Alle drei Storys haben nämliche eines Gemeinsam: Kommunikationsprobleme.

  • Marokko: Eine Frau (Blanchett) wird in einem Bus von zwei kleinen marokkanischen Kindern angeschossen. Gefangen in einem Dorf abseits der Zivilisation versucht ihr Mann (Pitt) nun alles, um seine Frau zu retten. An ärztliche Hilfe ist in dieser Einöde kaum zu denken und so wird entschieden, zusammen mit dem Touristenführer in ein Dorf zu fahren, wo zumindest ein Tierarzt ansässig ist. Brad Pitt spielt sehr gut, man nimmt ihm die Verzweiflung und Hilflosigkeit absolut ab.
  • Amerika: Eine mexikanische Ziehmutter bekommt einen Anruf, dass die Eltern nicht nach Hause kommen können und sie auf keinen Fall frei nehmen dürfe. Das ist ungünstig, da ausgerechnet an diesem Tag Ihr Sohn in Mexiko heiraten wird. Kurz entschlossen fährt sie mit den Kindern und ihrem Neffe Santiago dennoch los und schmuggelt die Kinder nach Mexiko...
  • Tokio: Ein Mädchen, gefangen in der medialen Welt der Metropole ist taubstumm und leidet nicht zuletzt an der Trauer zu ihrer Mutter, welche kürzlich sich das Leben nahm. Ihr Vater hat nur kaum Zeit und so zieht sie in dieser lauten, doch für sie lautlosen Welt seelisch verletzt los, um woanders Zuneigung zu finden.

Am Ende des Films gibt es diesen "Aha"-Effekt und zunächst war der Film für mich damit passé. Erst später, heute, bemerke ich, wie ich immer wieder an diesen Film denken muss und erkenne wirklichen Tiefgang. Es ist eben kein schneller Film und mag zunächst auch mit seinen 144 Minuten langatmig erscheinen, doch es steckt mehr dahinter, als man zunächst denkt. Und das macht diesen Film für mich sehr empfehlenswert.
PS: Hier übrigens ein tolles Review der Fünf Filmfreunde.

Wolf Creek

01 08 2006 Cineastik
Komme gerade aus der Spätvorstellung von Wolf Creek und muss sagen - nichts für schwache Nerven. Ich habe ja schon wirklich viele Horror Thriller gesehen, aber dieser ist wirklich genauso abartig wie beklemmend. Da sind selbst alle Filme von Rob Zombie zusammen (und besonders The Devi's Reject) wahre Bambi-Streifen gegen. Also, wer auf sowas steht - reinziehen!

PS: Die Vorschau auf Open Water 2 macht Lust auf mehr - und zum Glück ist ja bald das Fantasy Filmfest hier in Hamburg.
Gute Nacht!



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