Mir geht es gut

26 04 2007 My hope, my life, my everything
Es gibt immer wieder Dinge, die mich betroffen machen. Aber auch sehr nachdenklich. Betroffenheit überkommt mich, wenn ich die Bilder der diesjährigen Pulitzerpreisgewinnerin Renée C. Byer ansehe. Byers Bilder begleiten eine Mutter und ihr krankes Kind im Kampf gegen den Krebs und sind ergreifend. Wie Matze schon sagte - danach merke ich, wie gut es mir geht.

Und dann lesen ich Ohne-titel-1-17.

"An jenem Morgen im Dezember stellte ich fest, dass ich meine Beine nicht mehr spürte. Und auch meine Hände nicht."

Ich merke ein ähnliches Kribbeln in meinen Armen und Beinen, wie das fiktive Ich aus dieser Erzählung von fred. Ein unglaublich toller Text - ich danke dem Web 2.0 für solche tollen Blogs. Ganz sicher bin ich keine Hypochonder, aber dieses Kribbeln ...

Natürlich ist es immer unangenehm, sich mit unangenehmen Dingen wie schweren Krankheiten oder anderen Grausamkeiten auseinanderzusetzen. Daraus werden meiner Meinung nach auch Tabus geboren. Daher wohl auch die Frage von Malte, ob man über sowas schreiben darf (ja, es ist nur ein Aufhänger von ihm).
Es ist gut darüber zu schreiben und sich selbst gerade daraus immer wieder bewußt zu werden, wie verdammt gut es einem geht - und vor allem wie viele Möglichkeiten einem sein Körper doch bieten kann, eine scheiß Krankheit zu bekommen.

Das Leben ist wunderbar.



Wolf Creek

01 08 2006 Cineastik
Komme gerade aus der Spätvorstellung von Wolf Creek und muss sagen - nichts für schwache Nerven. Ich habe ja schon wirklich viele Horror Thriller gesehen, aber dieser ist wirklich genauso abartig wie beklemmend. Da sind selbst alle Filme von Rob Zombie zusammen (und besonders The Devi's Reject) wahre Bambi-Streifen gegen. Also, wer auf sowas steht - reinziehen!

PS: Die Vorschau auf Open Water 2 macht Lust auf mehr - und zum Glück ist ja bald das Fantasy Filmfest hier in Hamburg.
Gute Nacht!